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Ein offener Brief an meinen geliebten Record Store Day

Record Store Day 2014 Logo
Am Samstag war es mal wieder so weit. Plattenläden in der ganzen Republik luden zum Record Store Day ein. Die mediale Aufmerksamkeit war groß wie nie, die Schlangen vor den Läden bereits frühmorgens lang. Auch wenn ich als Plattensammler und Vinylliebhaber im Grundsatz jede Veranstaltung gut finde, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Institution Plattenladen zu stärken, fällt mein Fazit äußerst nüchtern aus. Warum das so ist, könnt ihr meinem offenen Brief an den Record Store Day entnehmen:

Lieber Record Store Day,

als ich Samstag Vormittag aufgewacht bin, war ich ziemlich aufgeregt. In der Nacht zuvor habe ich kaum ein Auge zugetan. Ich fühlte mich wie ein Kind in der Nacht vor Weihnachten. Die Vorfreude, dich endlich wiederzusehen, war riesig. Immerhin ist unser letztes Treffen schon ein Jahr her. Viel zu lange, wie ich finde, ich hatte ja schon fast vergessen, wie du eigentlich aussiehst.
Die Vielzahl an Nebenbuhlern, die sich bereits um acht Uhr morgens vorm Dodo Beach in Schöneberg versammelte, zeigte mir, dass ich mit diesem Gefühl nicht alleine dastehe. Eine solche Schlange sieht man in dieser Stadt sonst nur vorm Berghain oder Mustafas Gemüsekebab am Mehringdamm. Ich muss zugeben, dass ich ein Gefühl der Eifersucht nicht unterdrücken konnte. Die Zuneigung der anderen ist doch eh nur oberflächlich. 364 Tage im Jahr treiben die sich in Onlinekaufhäusern rum und folgen anonymen „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch…“-Empfehlungen. Was wollen die alle hier? Aber genug von eifersüchtelnden Gemeinheiten.
Ich gönne dir all die Zuneigung zutiefst. Auch die mediale Aufmerksamkeit. In den letzten Tagen hatte es den Anschein, dass kaum ein Online-Magazin oder eine Zeitung nicht über dich berichtet hat – von der taz und das Hamburger Abendblatt über den Deutschlandfunk und RBB online bis hin zum Alt-Neuöttinger Anzeiger. Record Store Day Superstar!

Warum ich trotzdem enttäuscht bin

Du weißt, dass ich mit deinem großen Bruder Valentinstag nie wirklich zurecht gekommen bin. Dass geliebte Menschen sich an diesem Tag glücklich machen sollen, war stets nur Vorwand. Das habe ich früh durchschaut. Aber wie ist es um deinen eigenen Anspruch bestellt, die „einzigartige Kultur des Plattenladens und die besondere Rolle der unabhängigen Läden in ihren Gemeinschaften zu feiern„, lieber Record Store Day?
Deine Preispolitik in diesem Jahr lässt jedenfalls nichts Gutes erahnen. Zweistellige Beträge für Seven Inches mit höchstens zwei Songs, die bereits in anderer Form auf Vinyl gepresst worden sind und massenhaft lieblose Reissues, die ich auch in gutem Zustand für weit weniger Geld auf den hiesigen Flohmärkten erwerben kann – das kann nicht dein Anspruch sein! Ich möchte an dieser Stelle nicht ausschweifend auf die Rolle der Major Labels eingehen. Es scheint aber offensichtlich, dass es dir schwer fällt, sich den Verlockungen des großen Geldes zu entziehen. In einem Artikel für The Quietus wird Rob Sevier von The Numero Group mit den Worten zitiert: „We’re not upset with major labels for being major labels. What I’m not crazy about are the literally hundreds of pieces of shit being shoved into the marketplace on this day; products, for the most part, that no human needs to own, ever.“ Und dieses Jahr war eine ganze Menge (überteuerter) Schwachsinn mit dabei! Warum ich trotzdem einen dreistelligen Betrag ausgegeben habe? Weil ich süchtig bin. Und das weißt du ganz genau. Ich fühle mich so … ausgenutzt!

Warum ich so richtig sauer bin

Diese Enttäuschung jedoch kann ich problemlos verkraften, weil ich und jeder andere Plattensammler selber entscheiden kann, ob er eine Vinyl kauft und wie viel er dafür ausgibt. Warum lässt du es aber zu, dass Liebhaber für Platten, die mit deinem Logo geschmückt werden, tiefer in die Tasche greifen müssen. Ein Beispiel gefällig? Im Dodo Beach gab es das Reissue des weißen Tocotronic-Albums auf Doppelvinyl für 25 Euro zu kaufen, im Leila M in Mitte für 29 Euro. Hätte meine Freundin mir das Exemplar nicht aus der Hand genommen, hätte ich mir die Platte gekauft, denn ich mag Band und Album sehr gerne und besitze es noch nicht. Wenige Stunden später wurde mir dann erzählt, dass das Album Anfang Mai regulär in den Handel kommt. Und tatsächlich: Auf der Webseite der Band kann ich das Album bereits jetzt in genau der selben Variante auf weißem Doppelvinyl vorbestellen. Zu einem Preis von 20 Euro! Tut mir leid, lieber Record Store Day, aber das ist schlicht Verarsche am Kunden. Punkt!
Es mag sein, dass du dafür nicht die Hauptverantwortung trägst, sondern das jeweilige Label. Warum aber lässt du es zu, dass teilnehmende Plattenläden am nächsten Tag die Releases für das doppelt oder dreifache bei eBay einstellen? Ein Plattenladen aus Berlin, dessen Namen ich an dieser Stelle nicht nennen möchte, bietet die Joy Division EP aktuell für 35 Euro an oder das „Hey Joe“-Cover von Charlotte Gainsbourg auf 7“ für 50 Euro. Das ist schlicht skandalös. Einen solchen Plattenladen solltest du für das kommende Jahr mit Liebesentzug bestrafen, indem du ihm nicht länger deine Releases zukommen lässt.
Auch auf einen deiner biologischen Väter bin ich momentan nicht gut zu sprechen. Auf dem Flyer zu einer vor mir organisierten Veranstaltung am Record Store Day-Abend wollte ich dein Logo abdrucken. Die Verwendung wurde mir von Carrie Colliton in einer E-Mail höchstselbst untersagt: „We really, really appreciate the coverage of Record Store Day and you helping us spread the word. Unfortunately, we’ve had to be pretty firm in our policy regarding the logo.“ Verstehe ich nicht so was, ganz ehrlich.

Auf Wiedersehen!

Oscar Wilde hat einmal geschrieben, dass ein Idealist immer enttäuscht sein wird. Auch wenn es ein ganzes Jahr dauert, bis ich dich wieder sehen kann – mein Vermissen hält sich in Grenzen. Du musst dich schon ordentlich ins Zeug legen, wenn du meine Zuneigung wieder gewinnen möchtest. Aber dazu hast du ja mehr als genügend Zeit.
Keine Angst, ich werde dir auch im kommenden Jahr wieder einen Besuch abstatten. Weil die Atmosphäre, die du mit Instore-Gigs, Autogrammstunden und Co. entfachst, schon etwas Besonderes ist. Das möchte ich gar nicht bezweifeln. Bei einem Angebot wie in diesem Jahr werde ich meinen Geldbeutel 2015 weniger belasten, so viel ist sicher. Denn wenn ich genauer auf meine Ausbeute von Samstag zurück blicke, fällt mir auf, dass ich kaum etwas davon wirklich benötige. Und das ist so ziemlich der traurigste Aspekt der Entwicklung, die du in der jüngsten Vergangenheit durchlaufen hast, lieber Record Store Day!

Ich hoffe, dass du dir meine Wort zu Herzen nimmst und verbleibe mit besten Vinylgrüßen,

ein passionierter Plattensammler.

P.S. Ach, könntest du mir vielleicht bitte mitteilen, was an dem Gerücht dran ist, dass Plattenläden ab 2015 Geld zahlen sollen, um deine Releases anbieten zu dürfen. Das wäre herz allerliebst, vielen Dank!

Carsten Thoben (303 Beiträge)

Gründer und Betreiber des Vinyl Fantasy Mag | leidenschaftlicher Plattensammler | leidgeplagter HSV-Fan | Online & Social Media Junkie


27 Kommentare

  1. Ich teile deine Kritik voll und ganz. Allerdings verstehe ich nicht, warum du den RSD als „geliebt“ bezeichnest und dann die Dinge kritisierst, die jedes Jahr genau so sind. Das mit der Tocotronic ist ja wohl eine Frechheit sondergleichen – aber das passiert leider auch jedes Jahr.

    Ich war übrigens einer der Menschen, die um kurz vor acht bei Dodo Beach vor der Tür standen. Dort standen etwa 20 Leute – das mit der Schlange vorm Berghain zu vergleichen ist absurd.

    Trotzdem alles in allem: Zustimmung

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    • Die Bezeichnung „geliebt“ ist halt eher auf den Tag an sich bezogen. Ich mag es, morgens um acht mit Freunden im Plattenladen zu erscheinen, durch die Regale zu wühlen, mit anderen Leuten zu schnacken und sich später bei nem Bierchen Konzerte anzuschauen. Die Atmosphäre ist schon etwas Besonderes, finde ich. Das ganze Drumherum mit Preispolitik u.ä. steht auf einem ganz anderen Blatt…
      P.S. Mit der Schlange hast du sicherlich Recht. Das war eine bewusste Zuspitzung meinerseits :-)

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  2. Kritik ist völlig zu Recht. Zu viele Releases werden kurze Zeit später auf normalem Wege noch einmal veröffentlicht. Auf der offiziellen US Seite zum RSD ist dieses jedoch angegeben, in Deutschland oder UK nicht.
    So werden sich die jüngsten ebay „Ghostbusters“ Besitzer, die eventuell bis zu 80 Euro dafür bezahlt haben, dumm und duselig ärgern, denn sie wird wiederveröffentlicht.
    Dodo Beach ist dieses Jahr ein wenig teurer gewesen, aber immer noch am billigst in Berlin (und hatte auch fast alles). Ich habe als einer der ganz wenigen in Deutschland dort die auf 900 Kopien limitierte CAKE BOx für 150 euro gekauft (freute mich zu Tode), nur um kurze zeit später auf der CAKE Seite zu lesen, dass diese dort in Bälde für 100 Dollar (also ca. 70 euro Netto plus porto plus tax = immer noch unter 150 euro) zu haben sei….. . Tja!
    Den Laden, den Du nicht nennen möchtest heisst doch wohl bestimmt SPACEHALL! wenn dem so ist, solltest Du ihn bestimmt beim Namen nennen, so unverschämt, wie der nun mal ist……….. .

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  3. also,am samstag gab bei uns alles zu normalen kalkulierten preisen !
    genauso wie sonderangebote…….!!!
    ihr ward ja scheinbar nicht da, sondern habt nur gehört….. u.s.w.

    schönen tag noch……
    space hall

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    • Wie war das denn letztes (oder war es vorletztes?) Jahr mit der Sigur Ros 10″, die die halbe Stadt gesucht hat, die nach ner Stunde in jedem Laden der Stadt ausverkauft war, wenn sie überhaupt vorrätig war?

      Bei Space Hall war sie also bis zum Ende offen im Laden verfügbar, weshalb sie wenige Stunden danach für horrende Summen über den Spacehall-Ebay-Account angeboten werden konnte? Ist ja nicht unwahrscheinlich, oder? Das ist nur ein Beispiel von vielen.

      (tatsächlich halte ich es aber für möglich, dass es dieses Jahr bei euch korrekt abgelaufen ist)

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      • ja, stammkunden bekommen fast alles !!!! und wenn nicht! verstehen SIE es zumindest warum weshalb wieso!!!!auf die einmal im jahr „KUNDEN“ können wir locker verzichten!!! und an ALLE: wer mit uns nicht klar kommt: geht woanders hin!
        ist doch ganz einfach!
        und dissen tun wir euch auch nicht! aber IHR seid alle dabei…. im internet!!!
        space hall

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          • wenn ihr schlaumeier mal richtig lesen würdet: wir haben am record store day 2014 garnicht teilgenommen !!!! laut der deutsche RSD seite!
            was wollt IHR?

    • Also ich habe kurz reingeschaut und die Tocotronic gab es für 30€ (später auf Ebay für wahnwitzig mehr) also 5€- und bei der „LCD Soundsystem Box“ gleich ’nen Zehner teurer kalkuliert.
      Zum RSD im Allgemeinen kann ich dem Text nur zustimmen, denn ich habe mich riesig geärgert, als ich erfahren habe, dass die Tocotronic Platte bereits im Mai erhältlich ist…

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        • Hm, welche jetzt die reguläre Wiederveröffentlichung? Schön, dass sie vielleicht jetzt 24€ kostet. Am Samstag stand sie rechts vom Verkaufstresen (also aus Sicht eines den Eingang betretenen Kundens) rechter Hand für 30€. Ihr hattet das ja alles schön plaziert gehabt. Aber gut zuerst sagen „ihr ward nicht da“ und dann die die da waren diskreditieren…

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  4. Laut der amerikanischen Webseite habt ihr sehr wohl teilgenommen. Das ist aber auch eigentlich in Bezug auf meine Anmerkungen irrelevant. Denn wie schon vorher bemerkt hat sich mein Kommentar auf die Jahre zuvor bezogen. Und da habt ihr ja nun wirklich eindeutig Stellung bezogen.

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  5. Betreffend: SPACEHALL:
    Ich habe (leider nur) 3 mal via Ebay das „kalkulierte“ R.E.M. Box Angebot von SPACEHALL abgespeichert. 2 mal per Sofortkauf wurde diese für 180 Euro verkauft. kurz danach gar für 190 Euro. Preis bei Dodo: 46,99 Euro. EK: ca. 30 Euro?? Für die Inspiral Carpets möchte (oder hat er glaube ich schon verkauft) der Herr Spacehall 65 Euro (oder waren es 75Euro??). Die Bruce Springsteen 12inch hat „Wir-verkaufen-zu-ganz-normalen-Preisen-Spacehall“ MINDESTENS einmal für 50 Euro vertickert (Wie bei R.E.M. schaue ich in die Kugel und meine: Da wurden noch mehr zu absolut horrenden Preisen verkauf)t. Mr. „Spott-billig-Spacehall“ hat mind. 1 mal die PIXIES DLP für 45 Euro vertickert. Wir bemerken: Ich habe nur weniges via Ebay abgespeichert, denn mir wurde einfach zu schlecht davon.

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  6. …und in Addition bemerke ich noch:

    Schauen wir doch mal in 2 Wochen auf Ebay-Spacehall und deren positiven Bewertungen…… . Denn es lässt sich nun mal nix verbergen. Nur die Hälfte wird bewerten, was in Wahrheit verkauft worden ist, aber dem leidenschaftlichen Sammler wird sich immer noch der Magen umdrehen. PFUI, Halle-Des-Spaces………….!

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  7. Cool, cool Space-Hall! Aber euer „nerdiger Plattenladenbesitzer against the whole wide world“ Verhalten ist schon recht peinlich! Auf Kunden, die einmal im Jahr erscheinen könnt ihr wohl verzichten, seid euch aber nicht zu schade, das dritte Jahr hintereinander RSD-Releases auf Ebay zu Mondpreisen zu verschachern? Welch eine Logik! Euch gehört ganz einfach die Lizenz dafür entzogen!

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  8. @Spacehall: Ich hab mich jetzt die letzten Jahre an den deutschen Koordinator des RSD gewendet, mit der Bitte da doch mal ein Auge drauf zu werfen. Im letzten Jahr wurde mir bestätigt, dass man Bescheid wisse, da sich auch andere darüber beschwert hätten, und entsprechende Konsequenzen ziehen würde. Na ja. Sieht man ja wie konsequent die Damen und Herren des RSD da zu sein scheinen. Der ganze RSD wird so dermaßen ad absurdum geführt.

    Die Lehren die ich aus dern beiden letztjährigen RSDs gezogen habe sind:

    1.) Mach dir keinen Stress, die Sachen werden 1 Woche später sowieseo neu aufgelegt.
    2.) Den Gang in den Plattenladen kann ich mir (am RSD) sparen. Da geh ich lieber an anderen Tagen shoppen und muss mich dafür nicht mit 100 Flippern an den Regalen streiten. Und preiswerter ists auch noch.

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  9. ….ich warte ja immer noch geduldig auf die Antwort folgender Frage, von SpaceHall selbst gestellt und die ging so: „Warum sind wir wohl auf der AMI-LISTE?“

    Ja! Sagt mal! Raus damit!

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  10. Wobei man auch sagen muss, dass die Leute, die diese Preise bezahlen, einfach nur selten dämlich sein müssen! 150 Steine für ’ne Bowie 7″? Sorry, aber da fällt mir nix zu ein.

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  11. Pingback: Interview mit Jan Köpke, Koordinator des deutschen Record Store Days

  12. Also der RSD 2014 ist ja nun schon Geschichte – Gott sei dank muss man sagen – ich stimme in Vielem dem Brief zu ! Was aber auch stimmt ist das die Releases im Einkauf einfach immer teurer werden – nach dem RSD wieder billiger – aber nachdem viele wie Schafe an dem einen Tag in den Laden rennen muss der Händler viel auf Vorrat haben – Verkauft wird vielleicht die Hälfte davon, der Rest sind Ladenhüter – die mal einkalkuliert werden müssen – das Problem sind sicher die vielen Wiederauflagen – die könnte man sich wirklich sparen – früher waren das die Nice Price Dinge – also das ganze Backprogramm das meist um die 7 Euro gekostet hat – und jetzt 30 Euro aufwärts – Abzocke !!!! Diese aber nicht nur von den Läden sondern von den Labels. Besser wäre es Dinge zu pressen die es nie auf Vinyl gab – vieles ab 1994 aufwärts und aktuelles. Den RSD Verantwortlichen ist das alles egal – die haben sich schon längst selbst verraten – Geld verdirbt den Charakter so ist es nunmal – und nachdem die Medien den Leuten eingehämmert haben Vinyl ist so toll gibt es genug Idioten die jeden Preis für Vinyl bezahlen – leider sind auch viele Private auf den Hype aufgesprungen am RSD zu kaufen und das ganze dann auf Ebay wieder um das X-fache zu verkaufen. Dies würde sich ganz einfach lösen lassen, indem man den Verkauf von RSD Releases auf Internetplattformen verbieten würde – es ist machbar. Die Labels lassen sich den Vinylhype sehr gut bezahlen – und Sammler bezahlen ja auch die Preise so ist das. Spacehall kennt man durch Ebay auch in Österreich – die Preispolitik ist für Sammler nicht verständlich aber aus kaufmännischer Sicht dann sehr wohl – irgendwie müssen die auch Geld verdienen und mit den normalen Releases ist das nicht mehr möglich – die Aufschläge sind derart nieder da bleibt kaum was übrig – also wenn jemand halt Lust darauf hat für die REM 190 Euro zu zahlen – soll er es doch machen – die kommt schon wieder auf Vinyl nur keine Panik – und dann wird sie wieder 50 euro kosten oder so. Für mich ist der RSD in dieser Form schon gestorben – mich interessiert Vinyl und um das geht es nicht mehr – also werde ich an keinem RSD in die Läden gehen – schön entspannt nachher das macht Spaß ! Schließlich ist für mich jeder Tag RSD wann ich es gerade möchte.

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  13. Pingback: Olli Schulz ist Botschafter des Record Store Days 2015

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